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Impressionen aus Tunesien - Woche #2

Updated: Apr 27, 2023

Nachdem wir nach den ersten zehn Tagen Laufen die größere Küstenstadt Sousse erreicht haben, unterbrechen wir unsere Nord-Süd-Durchquerung von Tunesien, aus gutem Grund. Zusammen mit Anja, unserem neuen Teammitglied aus Deutschland, fahren wir hinunter zu den Oasenstädten Tozeur und Nafta (zum Blog ihren mit ersten Eindrücken aus Tunesien hier).


Dort wollen wir den Chott el-Djerid überqueren. Einige kennen ihn vielleicht aus den Erzählungen von Karl May, andere haben vielleicht von dem beeindruckenden Salzsee gehört, der einst mit Wasser gefüllt war, bevor sich die Berge auffalteten und das Wasser in das heutige Mittelmeer floss.


Ein langer Damm verbindet die beiden Orte des lebensfeindlichen Beckens, das die zweifache Fläche der Insel Mallorca hat. Die Städte Tozeur und Nafta bieten mehr Leben, und vor allem wie es sich für eine Oasenstadt gehört, viele Palmen. Dank ihrer oder speziell ihrer Datteln sind wir in der Lage, den Chott in einer Tagesetappe und vor Sonnenuntergang zu durchqueren.


Dieses Intermezzo gibt uns frische Energie, um die Strecke von Sousse aus weiter zu verfolgen. Olivenbäume umgeben uns jetzt jeden Tag. Viele Olivenbäume. Immer.

Wir laufen um die industrielle Stadt Sfax herum, soweit es uns die sternförmigen Straßen erlauben, die auf die Stadt zulaufen und die nur durch stark befahrene Ringe unterbrochen sind. Wir kommen so wieder an die Küste, nach Mahres, wo wir mittlerweile unseren 20. Etappe bestreiten.


Inzwischen haben wir etwas gefunden, was einem Rhythmus ähnelt. Mehr als eine Nacht in einer Unterkunft zu bleiben, um einmal dorthin zu laufen und einmal von dort aus zu laufen, macht das Reisen und die Logistik einfacher. Anja musste zurückfliegen, aber nicht ohne ihre Erkenntnisse aus dem Support-Team und ihre fantastischen Fotos mit uns zu teilen (zum Blog über die Eindrücke ihres Aufenthalts hier).


Nach einer kurzen Hin- und Rückreise von Sfax nach Tunis und Hammamet reisen wir wieder und weiter mit Sofiane. Er zählt jede hundert Meter mit, die wir laufen.

Fotos: Anja Kirig // Mareike Röwekamp

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